Heizkörperthermostat

Heizkörperthermostat

Herzlich Willkommen auf heizung-steuern.de! Hier findest du alle Informationen zum Thema „richtig heizen“. Ich erkläre dir hier was Heizungsventile alles können, wie Thermostatventile funktionieren, was du tun kannst um deine Heizkosten zu senken und auf welche Heizungsventile und Thermostatventile du setzen kannst.
Bei Fragen darfst du gerne die Kommentarfunktion verwenden.
Dein Heizungs-Paule

Was ist ein Heizkörperthermostat?

Ein Heizkörperthermostat besteht grundsätzlich aus zwei Teilen. Dem Thermostatkopf und dem Heizkörperventil. Der Thermostatkopf ist dieses weiße, zylinderförmige Bauteil, das jeder schon an Heizungen gesehen und bedient hat. Er wird an das Heizkörperventil geschraubt, das den Durchfluss von Heizwasser im Heizkörper regelt.

Der Vorgänger des herkömmlichen Heizkörperthermostats ist das Handventil. Das Handventil war die erste Möglichkeit einen Heizkörper zu regeln. Dabei konnte man ganz einfach mit der Hand den Durchfluss an Heizwasser steuern. Man konnte allerdings keine Temperaturen einstellen, sondern nur per Hand und Gefühl das Ventil weiter öffnen oder schließen. Der Wohnkomfort, wie wir ihn uns heute wünschen, ist dadurch nicht unbedingt gegeben. Allerdings war es eine bahnbrechende Neuheit, als diese Handventile zur Steuerung der Raumtemperatur eingeführt wurden. Heutzutage würde ich diese Handventile dennoch gerne irgendwo erleben dürfen. In urigen Hotels oder in beheizten Baum- oder Gartenhäusern. Heizkörper von Zentralheizungen müssen per Gesetz seit spätestens 1998 mit Thermostatventilen versehen sein. Wenn ihr einen Tipp habt, wo man schöne alte Handventile herbekommt, könnt ihr das gerne unten in die Kommentare schreiben.

Das herkömmliche Heizkörperthermostat ist ein mechanisches Ventil, in dessen Innern ein Temperaturfühler sitzt. Imm Temperaturfühler des Heizkörperthermostats befindet sich ein Material, dass sich bei Temperaturänderungen ausdehnt oder zusammenzieht. Das bedeutet, wenn er sich bei Wärme ausdehnt schließt er automatisch das Ventil und verringert so den Durchfluss an Heizwasser. Zieht er sich zusammen, dann öffnet er durch den Mechanismus das Ventil, damit mehr Heizwasser durchströmt.

Heizkörperthermostate: Funktionsweise und Aufbau

Jeder kennt diesen weißen zylinderförmigen Plastikgriff an den Heizkörpern. Was dieses (meistens nicht ästhetisch wirkende) Bauteil an der Heizung alles kann, wissen allerdings die wenigsten. Deshalb gibt es hier nun Informationen über die allgemeine Funktionsweise von Heizkörperthermostaten und ihrem Aufbau.

Heizkörperthermostate sind heutzutage Standard an jedem Heizkörper. Sie regeln die Aufheizphase, die Raumtemperatur und dabei helfen sie noch Heizkosten zu sparen (im Vergleich zu Handventil-Zeiten). Um Heizkörperthermostate richtig einzusetzen, sollte man wissen wie sich funktionieren, wie man sie einstellt und wie man sie richtig bedient.

Ein Heizkörperthermostat besteht, wie oben beschrieben, aus einem Ventil und einem Thermostatkopf. Im Thermostatkopf befindet sich ein Temperaturfühler. Dieser Temperaturfühler entscheidet letztendlich wie viel heißen Wasser durch den Heizkörper strömen darf. Das heißt er öffnet und schließt das Ventil. Diese Entscheidung trifft er anhand der Einstellung, die ihm gegeben wird. Der herkömmliche Thermostatkopf hat meist 5 oder 6 Stufen. Dadurch wird dem Verwender ein Anhaltspunkt gegeben, auf welche Temperatur das Heizkörperthermostat und der Heizkörper die Raumtemperatur bringt.
Dreht man den Thermostatkopf auf Stufe 1, so dreht man gleichzeitig den Thermostatkopf näher an das Ventil, wodurch man seine Ventil-Öffnungsmöglichkeit begrenzt. Dadurch ist die angestrebte Raumtemperatur üblicherweise auf ungefähr 12°C eingestellt. Bei Stufe 5 oder 6 ist das Ventil am stärksten geöffnet und es kann mehr Heizwasser durch den Heizkörper fließen, die Raumtemperatur wird höher. Die Thermostatventile sind meistens so eingestellt, dass sich bei jeder Stufe die Raumtemperatur um 3 bis 4°C erhöht. Auf der höchsten Stufe sind es je nach Fabrikat 24 bis 30°C. Angenehme 20°C bekommt man normalerweise auf Stufe 3. Wenn die Thermostatventile schon einige Jahre (oder gar Jahrzehnte) auf dem Buckel haben, werden sie ungenauer und ineffizienter (Thermostatcheck durchführen). In vielen Haushalten ist jetzt die Zeit, sich die richtigen Thermostatventile anzuschaffen. Es lohnt sich!

Möchte man sein Heizkörperthermostat auf seine Bedürfnisse oder auf jeden Raum separat einstellen, kann man es auch Voreinstellen. Das funktioniert durch die Stellschraube an der Unterseite. Dadurch lässt sich festlegen, wie weit sich das Ventil im Allgemeinen öffnen lässt bzw. wie viel Heizwasser durch den Heizkörper „darf“. Dadurch kann man seinen Wohnkomfort steigern und gleichzeitig Energie sparen. Hier ist auch ein hydraulischer Abgleich hilfreich. (Wärmecheck?)

Programmierbare Heizkörperthermostate

Programmierbare Heizkörperthermostate funktionieren grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip wie die herkömmlichen Heizkörperthermostate. Der Unterschied liegt im Temperaturfühler und dem Antrieb. Programmierbare Heizkörperthermostate verwenden einen elektronischen Fühler um die Temperatur zu messen und einen Elektromotor um das Ventil zu regeln.
Der große Vorteil, den man mit einem programmierbaren Heizkörperthermostat hat ist, dass die Einstellung nicht mehr nur von der Temperatur des Fühlers abhängt, sondern man auch die Uhrzeit in den Regelzyklus einfließen lassen kann. Zum Beispiel kann man das Bad am Morgen, wenn man aufsteht, auf die gewünschte Wohlfühltemperatur von 24°C bringen und tagsüber die Heizung wieder ausschalten, wenn niemand zuhause ist. Dadurch können im Durchschnitt zehn Prozent Heizkosten gespart werden. Auch hier kann ein hydraulischer Abgleich diesen Effekt noch verstärken.
Vor allem bei einem konstantem Tagesablauf lassen sich diese Vorteile auskosten. Noch mehr Wohnkomfort bieten die Funklösungen. Damit kann man die Temperatur überall im Raum messen und per Funk an das Ventil übertragen. Vor allem wenn die Heizung unter einem Fenster oder hinter einem Vorhang ist, zeigen sich Temperaturunterschiede zwischen direkter Heizungsumgebung und Wohnraum. Außerdem können Sensoren verwendet werden, die merken, wenn Fenster oder Türen geöffnet sind um zu lüften.
Wenn vorhanden, kann man diese Funklösungen auch über die verwendete Hausautomatisierung laufen lassen, mit der auch Jalousien, Alarmanlage, Markisen usw. gesteuert werden. Bei Bedarf kann man die Heizung auch einfach mit dem Smartphone kühler schalten oder vom Urlaub aus abschalten, wenn man es vergessen hat oder anschalten kurz bevor man zurück kommt.

Welches Heizkörperthermostat sollte man einsetzen?

Ist das klassische Heizkörperthermostat die richtige Wahl? Oder ist ein programmierbares Heizkörperthermostat besser? Muss es gar eine Funklösung sein?

Hier im Heizkörperthermostat Vergleich findest du die Lösung!

Bei Anregungen und Fragen, darfst du mir gerne einen Kommentar hier lassen.

Beheizte Grüße,
dein Heizungs-Paule

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